Gastprogramm beim Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin

Ausschreibung

Gastprogramm
©Stefanie Kulisch

Der Monat der zeitgenössischen Musik findet 2026 bereits zum zehnten Mal statt. Vom 2. bis 31. Oktober präsentiert das Programm unterschiedlichste Strömungen und Ansätze der zeitgenössischen Musik in Berlin.

Zum Jubiläum eröffnet der Monat der zeitgenössischen Musik mit dem Ensemble-Festival (2.–4. Oktober), das erstmals alle etablierten Berliner Ensembles der zeitgenössischen Musik für ein dreitägiges Programm im ehemaligen Neuköllner Kaufhaus CANK zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen das Miteinander einer facettenreichen Ensembleszene, kollektive Arbeitsweisen sowie der Austausch zwischen Musiker*innen, Komponist*innen und dem Publikum. 

Am 5. Oktober folgt die zweite Ausgabe von Time to Listen zum Schwerpunkt transnationale Zusammenarbeit und Netzwerke. Die Konferenz brachte im vergangenen Jahr zahlreiche europäische Initiativen zusammen, die sich vor dem Hintergrund ökologischer, politischer und finanzieller Herausforderungen vernetzen, um Wissen, Ressourcen und Verantwortung zu teilen. Daran anknüpfend richtet sich der Fokus im Oktober gezielt auf Freie Ensembles: auf ihre zentrale Rolle in der zeitgenössischen Musikproduktion, ihre Mittlerposition zwischen Komponist*innen und Festivals, ihre oftmals nicht formalisierten, aber tragfähigen Netzwerke sowie die Bedingungen, die ihre Arbeit und Kooperationen prägen.

 

Ausschreibung

Vom 2. bis zum 5. Oktober 2026 sind Musiker*innen, Komponist*innen, Ensembles und Kurator*innen dazu eingeladen, im Rahmen Gastprogramms die Berliner Szene kennenzulernen und sich mit ihren Akteur*innen zu vernetzen.  

Das Gastprogramm umfasst:

  • Besuch von Konzerten des Ensemble-Festivals Berlin und andere
  • Besuche an Bühnen, Studios und Projekträumen und Gespräche mit Kurator*innen und Veranstalter*innen
  • Besuch der Time to Listen Konferenz
  • Netzwerkveranstaltungen mit Berliner Musikschaffenden

Damit die Zeit in Berlin optimal auf die individuellen Bedürfnisse des Gastprogramms abgestimmt ist, bieten wir vor der Anreise eine persönliche Beratung an und unterstützen bei der Vereinbarung von Treffen mit Akteur*innen der Berliner Szene.

 

Bewerbung:

Das Programm richtet sich primär an Komponist*innen und Musiker*innen, Veranstalter*innen, Kurator*innen, Ensemblevertreter*innen aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik aus Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Island, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen sowie aus der Schweiz. Als besonders sinnvoll erachtet wird die Reise für Personen und Organisationen mit konkreten Vorhaben oder Ideen für Kooperationen. Pro Organisation/Ensemble/Kollektiv kann aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl nur jeweils eine gefördert werden.

Die Bewerbung erfolgt via Online-Formular.

Einreichungsfrist: 1. April 2026

Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Programmpartner und der inm / field notes Berlin. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an Lisa Benjes unter info@field-notes.berlin wenden.

 

Kosten

Für ausgewählte Teilnehmer*innen aus den Partnerländern übernehmen die Programmpartner einen Zuschuss von biszu 1000 €. Anreise, Übernachtung, Konzerttickets und individuelle Verpflegung sind daraus selbst zu finanzieren. Die Abrechnung erfolgt im Anschluss an die Reise nach Vorlage der Belege. Die Höhe des Zuschusses variiert je nach Partnerland und ist in den jeweiligen Ausschreibungen nachzulesen (siehe Partner Calls: partner calls: Art Music Denmark, Centre National de la Musique, Iceland Music, Kultur:lx, Austrian Music Export, Music Finland, Music Norway, Pro Helvetia).

Wenn ihr am Programm interessiert seid, aber nicht aus einem der Partnerländer kommt, seid ihr dennoch herzlich eingeladen, teilzunehmen. Bitte beachtet jedoch, dass wir die anfallenden Kosten leider nicht übernehmen können. Gern suchen wir gemeinsam mit euch nach kostengünstigen Lösungen. 

 

Eindrücke eines ehemaligen Teilnehmers: 

“It was a really exciting visiting programme. Even though the program was intense, it worked really well to be bombarded with impressions. I took a lot with me from there, both concrete experiences and lots of food for thought. After the trip, I got in touch with several ensembles and a festival director.“ 

Mads Emil Dreyer, composer, participated in the visiting programme September 2022

 

Partner:

Art Music DenmarkCentre National de la MusiqueIceland MusicKultur | lx – Arts Council LuxembourgAustrian Music ExportMusic Finland, Music Norway, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

  • MdzM2026

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