Psychic Liberation Night: Andrea Pensado + HMOT + bela

  • Echtzeitmusik / Composer Performer
  • Improvisierte Musik
  • Elektronische / Elektroakustische Musik
  • Klangkunst / Sound Art
  • Konzert

silent green präsentiert

Di., 20.10.2026, 20:00 - 22:00 | Kuppelhalle silent green

Psychic Liberation Night: Andrea Pensado + HMOT + bela
© Nick Klein

Psychic Liberation (PL) ist ein 2013 gegründetes Label, das ursprünglich unter dem Titel Primitive Languages als Kassetten- und Plattenladenprojekt in New York City geführt wurde. Seit 2019 wird es von Nick Klein solo unter dem Namen Psychic Liberation aus der EU heraus betrieben. Die gleichnamige Konzertreihe findet mit wechselnden Gästen statt.

Andrea Pensado
Andrea Pensado ist Klangkünstlerin, Pädagogin und Konzertveranstalterin. Für ihre Musik verwendet sie Stimme und hybride Elektronik. Das Zusammenspiel von Aufführungssituation, irrationalem Stimmeinsatz und der inhärenten Unvorhersehbarkeit der Improvisation führt dabei immer wieder zur Entdeckung unbekannter Räume ihres eigenen Bewusstseins.

HMOT
Sattar Stas Shärifulla, auch bekannt als HMOT, ist ein in Basel lebender Künstler, Komponist und Forscher. In seiner Arbeit untersucht er, wie das Hören Identität und Erinnerung prägt. In seiner künstlerischen Praxis arbeitet Stas sowohl mit traditionellen Instrumenten als auch mit computergestützten Musiktechnologien. Seine Arbeiten umfassen Performance, räumlichen Klang und Mixed-Media-Installationen, Komposition in offenen Formen, freie Improvisation, spekulative Klangfiktion, Soundwalks und weitere experimentelle Formate. Sein Hauptinstrument ist die Quray, eine baschkirische, an beiden Enden offene Längsflöte, deren traditionellen Klang er durch elektroakustische Verfahren und erweiterte Spieltechniken ergänzt.

bela
bela (they/them) ist ein*e südkoreanische*r Musiker*in und Performance-Künstler*in und lebt zwischen Berlin und Prag. In den Arbeiten von bela werden gutturale Stimme und Feedback eingesetzt, um Textur und Resonanz zu erzeugen. Konzeptionell nimmt belas künstlerische Praxis häufig eine autobiografische Perspektive ein, die sich durch persönliche Erfahrungen, Herkunft und Transzendenz bewegt. Das jüngste Album sowie die gleichnamige Performance Korean Love Sonnets widmen sich einer experimentellen Erforschung der Akustik der gutturalen Stimme in Beziehung zu anderen Körpern und Räumen. Darin entdeckt bela Romantik in ihrer unmittelbarsten, körperlich erfahrbaren Form und arbeitet mit Knarren, Feedback und Resonanz, um eine zugleich düstere und intime Klangwelt zu schaffen, die von unmenschlich anmutenden Tönen über der materiellen Ebene in der Schwebe gehalten wird.

Information

Standort:
  • Kuppelhalle silent green
  • Gerichtstraße 35
  • 13347 Berlin, Wedding
Zeit:
  • Di., 20.10.2026, 20:00 - 22:00
  • Pause:
Tickets: