miniLab #15
Mi., 01.07.2026, 20:00 - 23:00
Mi., 01.07.2026, 20:00 - 23:00
miniLab 2026 (issue #15)
Zweiter Teil der diesjährigen (insgesamt 20 Performer*innen präsentierenden) miniLab-Saison
Marina Cyrino (Flöte, Objekte) – Solo-Set
Liz Allbee (Trompete, Electronics) – Solo-Set
Cate Hops (Electronics) – Solo-Set
Trio: Marina Cyrino + Cate Hops + Liz Allbee
miniLab ist ein von Laura Leiner (Laura.aLL, M.i.p.v.) initiiertes Projekt für experimentelle und improvisierte Musik. Nach drei Jahren und dreizehn Ausgaben hat es sich als geschätzter und notwendiger Raum für ein wohlkuratiertes, ungewöhnliches Programm etabliert.
Der Fokus liegt auf weiblichen und FLINTA-Acts. Höhepunkt der Konzertabende ist eine gemeinsame Improvisation der zuvor solo oder als Duo auftretenden Künstler*innen.
weitere Termine: miniLab #16 am 5. August | miniLab #17 am 2. September | miniLab #18 am 7. Oktober 2026
https://yellowcastleblog.wordpress.com/2026/04/30/minilab-2026/
https://www.facebook.com/YellowCastle.Label/
ARTISTS (miniLab #15)
Marina Cyrino
Die brasilianische Flötistin kreiert kaleidoskopische, rhythmische Klanggebilde. In ihren Performances bringt sie an ihrem Instrument verschiedene Objekte oder Ballons als Erweiterung an, spielt aber auch auf den Einzelteilen einer auseinandergenommenen Flöte. Als Klangkünstlerin und -forscherin bewegt sich Marina Cyrino fließend zwischen Improvisation, Komposition und performativen Installationen.
Liz Allbee
Liz Allbee war in den 90ern in den sich überlappenden Improv-, Noise- und Post-Punk-Szenen der San Francisco Bay Area unterwegs. Inzwischen ist sie als Trompeterin bekannt, die ihr Instrument selten in herkömmlicher Weise spielt. Neben einer „herkömmlichen“ Trompete oder elektronischem Equipment kommt in ihren Performances auch eine selbstgebaute „quadrophonische Trompete“ zum Einsatz – in einer ineinandergreifenden Erweiterung von Klangkörper und (sozialem) Bewusstsein.
Cate Hops
Mit Objekten, manipulierten Spielzeugen, Radios oder ihrer durch Effekte geschickten, verfremdeten Stimme schafft Cate Hops in ihren Performances elektroakustische, experimentelle Soundscapes. Als Medienanthropologin hat Hops dabei ein besonderes Augenmerk auf Aspekte einer sozialen Praxis. Um besser gestaltete musikalische Räume geht es ihr auch als Aktivistin und Mitbegründerin des FEM*noise-Netzwerks.