je mets mon scaphandre

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  • Konzert

for bassoon, ambisonics and sound-reactive light

So., 05.07.2026, 22:30 - 23:15 | Ev. Brüdergemeine Neukölln

Der Blick von hinten: Links, eine Fagottistin spielt. Rechts, ein lila-gefärbtes Licht. Atmosphärisch.
© Alex Roberts

Zum ersten Mal wird die endgültige Version von „je mets mon scaphandre“ im Rahmen eines Late-Night-Konzerts in Berlin aufgeführt.

Nach Sonnenuntergang an einem sommerlichen Abend in Neukölln erwacht dieses immersive und interaktive Werk für Fagott, Ambisonics und Sound-Reactive-Licht zum Leben.

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Beschreibung:

je mets mon scaphandre ist ein neues 40-minütiges immersives Werk für hyperverstärktes Fagott, Ambisonics, und klangreaktives Licht. Die lebendige und sich ständig verändernde Klangwelt des Stücks stammt aus der feministischen Theorie des ‚leaky body' (durchlässigen Körpers), die uns dazu einlädt, Körper als fließend und amorph zu betrachten. Hier werden die inhärente Räumlichkeit und die undichte, instabile Natur des Fagotts in einen Dialog mit dieser Theorie sowie mit Elektronik und Licht gebracht.

Alle drei Elemente - Performance,Ton und Licht - beeinflussen sich ständig gegenseitig, und an bestimmten Stellen des Werks entscheidet das Fagott - durch 'Spiele' - wie das Stück weitergeht.
Das Ergebnis ist ein Werk und eine Erfahrung, die für jede Situation, jeden Raum und jeden Umstand einzigartig ist.

Wie bei einem 'Leaky-Body', lösen sich auch die Körpergrenzen des Fagotts auf: Ton wird intern, an der Oberfläche des Instruments, und extern mit drei speziell Mikrofonen aufgenommen, deren Signale sich ständig miteinander mischen. Das Stück erforscht das Überschreiten von Grenzen und spielt damit, wie Klang und Luft aus dem Instrument entweicht, und weist die daraus resultierenden Effekten dieser sich überlagernden Signale auf die Klangverteilung und das Sound-Reaktive-Licht auf. Dadurch entstehen jedes Mal neue Ereignisse, die vom Raum, der Akustik und dem Publikum beeinflusst werden.

Die Elektronik verstärkt kleinste Details in Lautstärke und Dimension, wobei sich der Klang im gesamten Raum ausbreitet.
Gleichzeitig glüht ein ‚Lichtorganismus', was direkt aus dem Klangmaterial daraus hervor wächst. Die flexible Struktur des Werks ermöglicht es dem Publikum, Raum zu haben, um über die Beziehung zwischen ihren eigenen Körpern, dem Raum und den Menschen um sie herum nachzudenken.

Das Stück wurde mithilfe der IKF Goethe-Institut und der Hinrichsen Foundation entwickelt.

Programm



    John Aulich »je mets mon scaphandre« 2025
  • Olivia Palmer-Baker | Fagott
  • John Aulich | Live-Elektronik
  • José del Avellanal Carreño | Live-Licht

Information

Standort:
  • Ev. Brüdergemeine Neukölln
  • Kirchgasse 14
  • 12043 Berlin, Neukölln
Zeit:
  • So., 05.07.2026, 22:30 - 23:15
  • Pause: Nein
  • Anschrift: Kirchgasse 14, 12043 Berlin

    Barrierefrei (Rampe, WC)

Tickets:
  • Kostenlos

Kontakt und Förderung

Gefördert durch mittel der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Unterstützt von der Ev. Brüdergemeine Neukölln und Volker Mihan (Kurator)
https://www.goethe.de/de/kul/foe/int/ikf/024/efb.html