Marco Giugliarelli (Civitella Ranieri Foundation)
Sa, 22/01/2022, 20:30 Uhr
Komponierte Musik / Musiktheater / Oper / Konzert

Ultraschall Berlin


Festival für neue Musik

Vier Musiker:innen, dazu vier ›Radiomaschinen‹ – ein Oktett als Hybrid aus Mensch und Maschine. Sind die Maschinen verbunden mit ihren menschlichen Pendants? Sind sie überhaupt am selben Ort, in derselben Zeit? Oder sind sie nur Erinnerung?
Electric Eros spielt mit der Aura des Mediums ›Radio‹. Der Äther wird zur neuen universellen Heimat. Celeste Oram, neuseeländische Komponistin mit britisch-amerikanischen Wurzeln, und das Ensemble Adapter reflektieren über die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von ›Radio‹ aus der Perspektive ihrer jeweiligen Heimatorte Neuseeland, Deutschland und Island. Materialien aus Archiven und persönliche Erinnerungen fließen ineinander.
Und wie im Radio, so spielen auch hier menschliche Stimmen eine wichtige Rolle. Aus drei Muttersprachen – Englisch, Isländisch und Deutsch – entsteht ein multilinguales, ›makkaronisch‹-hybrides Sprachgeflecht. Sprache mit ihren Begrifflichkeiten und ihrer Semantik, aber auch in ihrer rein klanglichen, musikalischen Qualität.
Die Aufführung am Sonntag-Vormittag ist Kindern ab 7 Jahren und ihren Familien gewidmet. Daniella Strasfogel geht mit ihnen auf Inselbesuch, stellt ihre Antennen auf hochempfänglich und versucht, ein Stimmengewirr aus mehreren Sprachen, Orten und Meinungen zu entziffern.

  • Celeste Oram: »Yunge Eylands Varpcast Netwerkið« Experimentelle Radio-Oper (2021-2022)

http://ultraschallberlin.de

  • Dauer: 00:55h
  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: Weitere Aufführungen: 23.01.2022, 11 Uhr (SCHRUMPF! Musik & Theater & Tanz in Klein) und 23.01.2022, 21.30 Uhr
  • radialsystem
  • Holzmarktstraße 33, Berlin