Mi, 01/12/2021, 18:00 Uhr
Frist

Ein- und zweijährige Vorhaben von Einrichtungen


Spartenoffene Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer
Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aus den einzelnen
Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Projekte, die in Berlin realisiert werden.

Personenkreis / Zielgruppe
Antragsberechtigt sind alle nachgeordneten Einrichtungen, nicht rechtsfähigen Anstalten
und die Stiftungen des öffentlichen Rechts im Bereich der Kultur des Landes Berlin sowie
die Einrichtungen bezirklicher Kulturarbeit; außerdem die Kultureinrichtungen, die eine
institutionelle Förderung aus Bundes-, Landes-, Bezirks- oder DKLB-Mitteln erhalten
sowie alle konzeptgeförderten Theater- und Tanzgruppen.

Ziel / Zweck der Förderung
Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu fördern, die dem Selbstverständnis
Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen.
Gefördert werden ein – und zweijährige Projekte und Programme der o.g.
Antragsteller*innen, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung
nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können (z.B. Koproduktionen, Reihen,
Serien, Einzelprojekte (z.B. Einzelausstellungen, Theaterproduktionen, auch digitale
Formate, etc.).

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation (Covid-19) werden auch digitale
Präsentationsformate anerkannt (z.B. Streaming). In diesem Fall muss keine
Spielstättenbestätigung vorliegen. Bitte reichen Sie stattdessen eine Erläuterung zu den
Präsentationsterminen und –formaten ein.

Voraussetzungen und Bedingungen

Antragstellerin ist eine Einrichtung mit Sitz in Berlin.
Ausstellungshonorare und Honoraruntergrenzen sind im Finanzierungsplan zu
berücksichtigen. Achten Sie im Finanzierungsplan auf das Verhältnis zwischen den
Overheadkosten und den Honoraren für beteiligte Künstlerinnen.
Die geförderten Vorhaben müssen in den Förderjahren in Berlin sichtbar werden.
Menschen mit Behinderungen haben auch rechtlich Anspruch auf gleichberechtigte
Teilhabe am kulturellen Leben, insbesondere auf Zugang zu kulturellen Veranstaltungen
und Angeboten. Bitte führen Sie im Antragsformular auf, ob und für welche Gruppen Sie
barrierefreie Angebote planen und wie diese sich ggf. im Finanzierungsplan
widerspiegeln. Eine entsprechende Erstberatung ist beim Berliner Projektbüro für
Diversitätsentwicklung (DAC) möglich: https://diversity-arts-culture.berlin/

Von der Antragsstellung ausgeschlossen sind:

gewinnorientierte, kommerziell realisierbare Vorhaben
Projekte, die sich im Rahmen der regulären Aufgaben der kulturellen Institutionen Berlins mit deren Mitteln realisieren lassen
Antragsteller*innen, die rein institutionelle Förderung beantragen
Preisverleihungen und die Vergabe von Stipendien
Jahresprogramme
die Finanzierung von Ankäufen (für Bibliotheken, Museen und Archive), die Restaurierung von Kunstgegenständen, Druckkostenzuschüsse mit Ausnahme von Katalogen, die Bestandteil einer Ausstellungsförderung sind, die Digitalisierung (im Sinne der Herstellung von Digitalisaten) und Archivierung von Kunstgegenständen und -sammlungen, die Pflege von Websites und die Produktion von Filmen (rein künstlerische Filme bleiben von diesem Ausschluss unberührt)
solche Projekte und Programme, für die die Berliner Kulturverwaltung bereits einschlägige Förderinstrumente vorsieht
Vorhaben, für die bereits eine (Teil-) Finanzierung der Berliner Kulturverwaltung (Landesmittel) zugesagt ist (z.B. Musicboard, inm)

Hinweis:
Eine Komplementärförderung mit EU-Fördermitteln und Mitteln der dezentralen Kulturarbeit sowie in Ausnahmefällen mit HKF-Mitteln ist zulässig.
Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist voraussichtlich ab Oktober 2021.

Weitere Informationen: