Sammlung Nora Born
Do, 02/04/2020, 20:00 Uhr
Echtzeitmusik / Komponierte Musik / Konzert

Die Odyssee des Musikerpaares Irma und Stefan Wolpe


Verfolgung und Wiederentdeckung

Stefan Wolpe war nach 1933 durch die Nazis dreifach gefährdet: als Jude, Kommunist und Komponist „entarteter“ Musik. Die Pianistin Irma Wolpe Rademacher war eine der wichtigsten Interpretinnen seiner Werke. Beide waren in der links gerichteten Novembergruppe aktiv. Nach einer Großrazzia im März 1933 in Berlin begann die Odyssee ihrer Flucht über Jerusalem schließlich nach New York. Nora Born hat den bewegenden Briefwechsel des Künstlerpaares veröffentlicht und wird im Gespräch mit Bettina Brand an die beiden Musiker erinnern. Dazu erklingt Musik von Stefan Wolpe und Ursula Mamlok.

  • Stefan Wolpe: »Palestinian Songs« für Mezzo-Sopran und Akkordeon (1938)
  • Stefan Wolpe: »Palestinian Notebook und Tango« Akkordeon solo (1927)
  • Stefan Wolpe: »Aus "Cinque marches caracteristiques"« für Klavier solo (1928-1934)
  • Stefan Wolpe: »aus "Two Pieces for Piano - "Con fuoco"« für Klavier solo (1941)
  • Stefan Wolpe: »"Toccata" - 2. Satz "Too Much Suffering in the World"« für Klavier solo (1941)
  • Stefan Wolpe: »"Form IV"« für Klavier solo (1969)

Irmela Roelcke, Klavier solo
Klaus Schöpp, Flöte solo
Brynne McLeod, Mezzo-Sopran
Ina Henning, Akkordeon

http://www.musica-reanimata.de/ und https://www.konzerthaus.de/de/programm/02-04-2020

  • Dauer: 02:00h, Pausen: Keine Pause
  • Konzerthaus Berlin
  • Gendarmenmarkt 2, Berlin
  • Bemerkungen zum Ort: Musikclub
  • Barrierefreiheit: motorische Einschränkungen
  • Ticketpreis: 8 €/ ermäßigt 6€
  • Kartenvorbestellung: 030 · 20 30 9 2101
  • Ticketverkauf