So, 05/04/2020, 15:00 Uhr
Improvisation / Komponierte Musik / Konzert

Jon Rose & guests

Der australische Komponist, Violinist und Performancekünstler Jon Rose hat 2004 den Karl-Sczuka-Preis für sein Hörstück "Skeleton in the Museum" erhalten. Rose verarbeitet darin historische Tondokumente des Grainger-Museum in Melbourne.
In Australien wurde er zur Zentralfigur, was die Weiterentwicklung der "freien Improvisation" betrifft; Seit 1976 trat er landauf, landab in nahezu jeder Kunstgalerie, jedem Jazz- und Rockclub auf - entweder als Solist oder mit einer international zusammengesetzten Gruppe improvisierender Musiker namens ´The Relative Band´. 1986 zog er nach Berlin, um dort sein (seit etwa 25 Jahren) laufendes Projekt zu verwirklichen: Die "Relative Violine". Es handelt sich dabei um die Entwicklung einer "Totalen Kunstform" auf der Basis dieses speziellen Instruments, das er immer wieder dekonstruierte und zu - teilweise sehr skurrilen - neuen Instrumenten zusammensetzte. Dafür entwickelte er - neben zahlreichen Neuerungen im Instrumentenbau - neue Spielweisen, wobei er auch analoge und auch interaktive Elektronik einsetzt.
2004 wurde Rose mit seinem Projekt "Temperament" (für Violine und historische Tasteninstrumente) von den Berliner Festspielen und dem Fast Forward Festival in Wien eingeladen und unternahm Gastspielreisen durch vier europäische Länder.

Jon Rose, violin
Meinrad Kneer, bass
N. N., ???

www.jazzkeller69.de

  • Dauer: 2:30h, Pausen: ja
  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: Einlass 15 Uhr, Beginn 15:30 Uhr
  • Jazzkeller 69 @ Industriesalon Schoeneweide
  • Reinbeckstr. 9, Berlin
  • Barrierefreiheit: motorische Einschränkungen
  • Ticketpreis: 10 €, ermäßigt 7 €
  • Kartenvorbestellung: Nicht möglich. Nur zur Veranstaltung