Alexander Ullmann
Mi, 15/01/2020, 20:00 Uhr
Komponierte Musik / Konzert

Leléka


Jazzlights #25

Beliner multikulturelles Projekt "Leléka" - das sind vier Musiker aus der Ukraine, Polen und Deutschland, die in ihrer Musik altertümliche ukrainische Motive mit zeitgenössischen Jazzrhythmen verflechten
Leléka bedeutet auf ukrainisch für Storch. Der steht in der Ukraine für Frühling und neues Glück. Und das ist es auch, was die Band den alten ukrainischen Liedern geben will: Neues Glück, neue Farben, einen neuen Frühling.
Die Lieder bestehen oft nur aus einer Melodie, die durch die Stimme der ukrainischen Jazz-Sängerin und Schauspielerin Viktoria Anton eine ungeheure Strahlkraft bekommt. Sie handeln von Arbeit, Krieg, Liebe oder von Frauen, die ihre Männer auf dem Markt verkaufen. Rund um die Melodien werden ganz unterschiedliche musikalische Gerüste gebaut, die die Lieder in neuem Licht scheinen lassen. Diese Gerüste werden mal von der Sängerin selbst, mal von allen gemeinsam konstruiert. Aber nie zu detailliert, so dass immer noch Spielraum bleibt für die Spontanität und Kreativität der Band, der neben Sängerin und Pianist noch der deutsch-polnische Bassist Thomas Kolarczyk und der Schlagzeuger Jakob Hegner angehören.
Jedes Live-Konzert wird so zu einem einmaligen Ereignis, was die Band zu Preiseträgern beim Weltmusik-Wettbewerb creole Berlin sowie beim Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis Burghausen mache.
"Eine Stimme mit Aura und einem hellen, weichen Klang voll fesselnd natürlicher Kraft. Ganz archaische und starke menschliche Botschaften hatte das Konzert dieser Band zu bieten -
und nach dem Antikriegsstück verharrt das Publikum 20 Sekunden in atemloser Stille. Wenn Musik das schafft, noch dazu in einem Saal für über 1.000 Zuhörer,
wie der Wackerhalle in Burghausen, dann hat das seine Gründe."
BR Klassik

Leléka

Viktoria Leléka, Gesang
Povel Widestrand, Klavier
Thomas Kolarczyk, Kontrabass
Jakob Hegner, Schlagzeug

https://www.facebook.com/JazzlightsGluehlampe

  • Dauer: 02:15h
  • Zur Glühlampe
  • Lehmbruckstr. 1, Berlin
  • Bemerkungen zum Ort: Älteste Kultur-Bar im Friedrichshain
  • Barrierefreiheit: motorische Einschränkungen
  • Ticketpreis: Eintritt: ... auf Spendenbasis