© Zu Kalinowska
Do, 19/09/2019, 19:00 Uhr
Klangkunst / Sound Art / Diskurs

Was braucht Klangkunst? | Klangkunst in Berlin


präsentiert von field notes und Music Pool Berlin

Berlin gilt als Hauptstadt der zeitgenössischen Musik. Die zunächst nicht überblickbar scheinende Musikszene lässt sich allerdings bei genauerer Betrachtung in einzelne Unterszenen ordnen. So sind etwa das zeitgenössische Musiktheater oder die Echtzeitmusik durch je eigene Strukturen und Ankerpositionen untereinander vernetzt und – trotz durchlässiger Grenzbereiche – gut definiert. Die Klangkunst hingegen, die in Berlin nicht weniger aktiv und vielfältig ist, verfügt bisher nicht über vergleichbare Strukturen. Dabei steht gerade diese hybride Kunstform vor besonderen Herausforderungen im Hinblick auf Förderung sowie Produktions- und Präsentationsmöglichkeiten.

Was braucht Klangkunst? Ausgehend von der Bestandsaufnahme der Berliner Klangkunstszene sollen genrespezifische Anspruche formuliert werden. Beim zweiten Gesprach geht es um die besonderen Herausforderungen der Klangkunst. Welche Bedarfe ergeben sich aus dem genreimmanenten spezifischen Raumbezug? Wie steht es derzeit um die Produktions- und Prasentationsorte in Berlin? Sieht sich die Klangkunstszene in der Forderlandschaft adaquat reprasentiert? Ist es Vor- oder Nachteil, zwischen den Fordermatrizen der Musik und der bildenden Kunst verortet zu sein?

Gregor Hotz (Musikfonds), Kamila Metwaly (Savvy Contemporary) tbc., William Russell (Monom Sound), Stefan Roigk (Klangkünstler), Markus Steffens und Carsten Seiffarth (Singuhr Projekte), Steffi Weismann (errant sound)

anschließend Ausstellungsbesuch:
Sergey Kasich (RU): Kling Kludge – Interaktive Installationen
singuhr – projekte

Der russische Künstler Sergey Kasich – aktuell Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD – verwischt in seiner Arbeit ganz bewusst die Trennlinie zwischen Künstler und Techniker. Gestik, Körperlichkeit, Urbanität und Partizipation charakterisieren seine beiden interaktiven Installationen »W-A-Y« (Where-Are-You, 2014) und »P-F-X« (Presence-Effect, 2015/2019), die singuhr – projekte in der ACUD Galerie präsentiert.

https://acudmachtneu.de/

  • acud macht neu
  • Veteranenstraße 21, Berlin
  • Barrierefreiheit: Sehbehinderung und Blindheit / motorische Einschränkungen / Hörbehinderung / kognitive Einschränkungen
  • Ticketpreis: freier Eintritt