AMADOKA at Translatorium, Ukraine, 2021.
Fr, 30/09/2022, 18:30 Uhr
Komponierte Musik / Konzert / Performance

AMADOKA in der Sprache zeitgenössischer klassischer Musik


Ein Konzert nach dem Roman von Sofia Andrukhovych

"Amadoka" ist ein Konzert zeitgenössischer klassischer Musik, das auf einem Roman von Sofia Andruhovych basiert. Es besteht aus drei Teilen, die metaphorisch und wörtlich traumatische Perioden in der ukrainischen Geschichte beschreiben, in denen die ukrainische Identität, Kultur und das Leben vieler Menschen absichtlich zerstört wurden.
Im Roman "Amadoka" ist die Geschichte der Vergangenheit eng mit der Gegenwart verwoben: die stalinistischen Repressionen gegen die ukrainische Intelligenz und die Vernichtung der Juden in einer westukrainischen Stadt manifestieren sich als ungeheilte Wunden im Leben des modernen Kiew. Die Legende von der Existenz eines Sees namens "Amadoka", der auf mittelalterlichen Karten des ukrainischen Territoriums eingezeichnet war, wird zu einem Bild für den unumkehrbaren Verlust von Informationen, Fakten und Erinnerungen. Ist es möglich, einen Ausgangspunkt für die Wiederherstellung zu finden, wenn diese Basis verloren geht oder absichtlich zerstört wird?
Drei ukrainische Komponisten übersetzen den Text in die Sprache der zeitgenössischen klassischen Musik, um jene unbeschreiblichen Themen des Romans zu enthüllen, über die man nur mit Hilfe abstrakterer Formen zu sprechen versuchen kann, um jene Dinge zu fühlen, die schwer zu benennen sind.
Das Konzert findet im Rahmen der Eröffnung des Festivals "translationale berlin 2022" statt, ein Festival für Literaturübersetzungen (30.09.-03.10.2022).

  • Albert Saprykin: »Sofia«

Orest Smovzh, Violine, Interpret

Orest Smovzh, Violine, Interpret
Mariia Khylko, Orgel, Interpretin
N.N., Gesang, Interpretin

Olena Antonik, Klavier, Interpretin
Orest Smovzh, Violine, Interpret
Caleb Salgado, Kontrabass, Interpret
Ingólfur Viljálmsson, Klarinette, Interpret
N.N., Gesang, Interpretin

  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: Konzert ist Teil der Eröffnung der translationale berlin 2022.
  • Collegium Hungaricum Berlin
  • Dorotheenstraße 12, Berlin
  • Bemerkungen zum Ort: Moholy-Nagy-Saal (2. OG)
  • Barrierefreiheit: Sehbehinderung und Blindheit