(c) JGAH, Seoul
So, 25/09/2022, 19:00 Uhr
Komponierte Musik / Diskurs / Konzert

Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival für alte koreanische Musik und mehr


Ensemblemusik Avantgarde und Tradition

Die Werke der traditionellen Kunstmusik Koreas kennen keine Komponisten, sondern entstanden über viele Generationen durch die Kooperation von Fachleuten aus Musik, Philosophie, Adel und Staatsführung. Stets wurden alte Quellen überarbeitet und optimiert. Das Festival präsentiert einige Schlüsselwerke der alten Musik in voller Länge, aber auch zwei neue Werke fürs alte Instrumentarium.
Das Festival wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds

  • Yoon Hye-jin: »Full Moon Mother in the Belly of the Crescent Baby"« (2021)

"Da die koreanische Musik eher die unhörbare Stille als den hörbaren Klang schätzt, bedeuten Atem und Klang, die sich aus der Stille ergeben, einen synästhetischen Raum, nicht nur auditive Musik." (Yoon Hye-jin)

  • traditionell: »Julpungryu« (14.-18. Jhdt)

Die Instrumentalsuite Julpungryu (aka Yeongsanhoesang) entwickelte sich seit dem 14. Jahrhundert aus einem buddhistischen Gesang durch Ergänzung und Optimierung zu einem komplexen Hauptwerk koreanischer Tradition. JGAH spielen die ländliche Version.

https://www.ufafabrik.de/de/20384/das-jeong-ga-ak-hoe-festival.html

  • Einführung: 17:30 Vortrag und Diskussion mit der Komponistin Yoon Hye-jin, Seoul
  • Dauer: 02:30h, Pausen: inkl. 1 Pause
  • Internationales Kulturzentrum ufaFabrik
  • Viktoriastraße 10-18, Berlin
  • Barrierefreiheit: Hörbehinderung
  • Ticketpreis: 18 €, ermäßigt 14 €
  • Kartenvorbestellung: 030 - 755 030
  • Ticketverkauf