Tagesspiegel: Wochniks Wochenende - 48 Stunden Berlin

Samstagmorgen: Wie wäre es zum Aufwachen mit etwas Kunst? Dazu muss man heute nicht einmal Galerien betreten, denn eine Vielzahl von Komponist:innen und Klangkünstler:innen haben ihre Werke über die ganze Stadt verteilt. Mit nichts weiter als einem Smartphone und Kopfhörern ausgestattet, sind die Stücke zu hören, darunter Hörspielhaftes, Historisches und abstrakte Kompositionen, die mit Orten, an denen sie zu hören sind, korrespondieren. Vor Ort angebrachte QR-Codes starten den jeweiligen ortsbezogenen Stream. Das ganzen geschieht im Rahmen des Monats der zeitgenössischen Musik, der in diesen Tagen begonnen hat und noch bis Ende September eine geballte Ladung eben zeitgenössischer Musik an zahlreichen Spielstätten und in den öffentlichen Raum der Stadt bringt.

Ein Beitrag von Thomas Wochnik, 28. Aug