Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik & Soundart

Gemeinsam mit dem SWR Experimentalstudio vergibt das ZKM | Hertz-Labor (ehemals Institut für Musik und Akustik) seit 2007 den Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik

Der Giga-Hertz-Preis ist mit insgesamt 20.000 € dotiert und wird 2021 bereits zum 14. Mal verliehen. Der Giga-Hertz-Hauptpreis für das Lebenswerk wird durch Vorschläge der Jurymitglieder ermittelt. Neben dem mit 10.000 € Preisgeld dotierten Giga-Hertz-Hauptpreis dienen zwei mit 5.000 € dotierte, international ausgerichtete Giga-Hertz-Produktionspreise der Initiierung und Förderung neuer Projekte und richten sich an KlangkünstlerInnen und KomponistInnen elektronischer bzw. elektroakustischer Musik sowie Mixed Music.

Die Bewerbung für die Produktionspreise erfolgt in zwei Schritten

Die Einreichung eines Referenzwerks, das nicht älter als fünf Jahre sein und die Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten sollte, bildet die Bewertungsgrundlage für die Jury und sollte klar erkennbar elektronisch-technische Mittel benutzen. Außerdem muss gewährleistet sein, dass sich dieses Referenzwerk im Falle der Auswahl durch die Jury ohne großen technischen Aufwand präsentieren lässt.

Ein Projektexposé zu einem noch zu realisierenden neuen Werk muss zusätzlich eingereicht werden. Diese neu zu schaffenden Werke der PreisträgerInnen sollen als Uraufführungen im Rahmen der Giga-Hertz-Preisverleihung im Folgejahr vorgestellt werden. Die Realisation dieser Werke findet nach Entscheidung der Jury in Form einer Residenz am ZKM | Hertz-Labor in Karlsruhe oder am SWR Experimentalstudio in Freiburg statt. (Die Werke werden ggf. an die Möglichkeiten des jeweiligen Studios angepasst).

Weitere Informationen zu den aktuellen Bewerbungsfristen und Ausschreibungen erhalten Sie unter "Förderfristen"