Lotto Stiftung Berlin

Die Aufgaben der Stiftung sind in § 11 im Gesetz über die Deutsche Klassenlotterie Berlin und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie festgelegt.

Die Stiftung verwaltet und verteilt die ihr gemäß § 6 zur Verfügung stehenden Mittel. Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke; sie fördert ausschließlich soziale, karitative, dem Umweltschutz dienliche, kulturelle, staatsbürgerliche, jugendfördernde und sportliche Vorhaben durch Gewährung von Zuwendungen.

Direkte Anträge an die Stiftung für Zwecke der Jugendarbeit oder Förderung sportlicher Vorhaben müssen mit dem Verweis auf die Satzung zurückgewiesen werden. Die Stiftung fördert diese Bereiche durch satzungsgemäße Zahlungen an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und den Landessportbund Berlin sowie an die für Jugendförderung zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Ein Rechtsanspruch auf eine Zuwendung besteht im Übrigen nicht. Zuwendungen an natürliche Personen sind nur für kulturelle Zwecke zulässig, sofern die geförderte Maßnahme der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Die Stiftung berichtet dem Abgeordnetenhaus von Berlin jeweils für ein Kalendervierteljahr über die Verteilung der Mittel im Einzelnen.

Bei der LOTTO-Stiftung Berlin können zwei Arten der Zuwendung beantragt werden:

  • 1. Die Projektförderung

Projektförderungen sind Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben für einzelne abgegrenzte Vorhaben.

  • 2. Die Institutionelle Förderung

Institutionelle Förderungen sind Zuwendungen zur Deckung der gesamten Ausgaben oder eines nicht abgegrenzten Teils der Ausgaben auf der Grundlage eines Haushalts- oder Wirtschaftsplanes.

Die Zuwendungen können gewährt werden in Form von:

  • zweckgebundenen Zuschüssen, Schuldendiensthilfen oder anderen nicht rückzahlbaren Leistungen
  • Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, Gebäuden oder beweglichen Sachen ohne angemessene Gegenleistung
  • Verlustdeckungszusagen oder Bürgschaftsübernahmen
  • Darlehen oder bedingt rückzahlbaren Leistungen