Design-Briefing – Voraussetzung für visuelle Kommunikation

ONpaper. Digitale Workshopreihe von inm / field notes berlin & ON – Neue Musik Köln

Was macht einen erfolgreichen Gestaltungsauftrag aus und wen will ich damit wie erreichen?

Design ist eine visuelle Sprache. Für den erfolgreichen Dialog durch Design ist es deswegen wichtig herauszufinden und festzuhalten, was wem kommuniziert werden soll. In ihrem Vortrag spricht Prof. Dr. Heike Sperling über die konzeptionelle Vorarbeit auf deren Grundlage ein erfolgreicher Gestaltungsauftrag, etwa für eine Website oder eine Social-Media-Kampagne, erfolgen kann. Das sogenannte Design-Briefing definiert den Gestaltungsauftrag bevor mit ersten Skizzen und Layouts begonnen wird. Es vermittelt Gestalterinnen die Aufgabenstellung und fragt, welche Informationen durch die Gestaltung von Grafik, Foto und Text kommuniziert werden und wer überhaupt die Empfängerinnen dieser Information sind.

Prof. Dr. Heike Sperling, die Ende der neunziger Jahre bei Bazon Brock in Ästhetik promovierte, wurde mehrfach für ihre Motion-Design-Projekte ausgezeichnet. Als Kommunikationsdesignerin und Kreativdirektorin berät sie Institutionen, Unternehmen und freie Konstellationen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1998 leitet sie an der Filmakademie Baden-Württemberg den Studiengang Motion Design. 2004 berief die Robert Schumann Hochschule Heike Sperling als Professorin für Digitale Bildmedien. Sie leitet an der renommierten Düsseldorfer Musikhochschule den Masterstudiengang Klang und Realität und den Studienschwerpunkt Visual Music. 2015 wurde sie zudem in den Beirat des Center for Visual Music in Los Angeles berufen.

Material zur Vorbereitung des Workshops: „This is Water“ von David Foster Wallace

Über ONpaper

Die COVID-19-Pandemie verändert die kulturelle Landschaft grundlegend und verschärft viele Herausforderungen, mit denen sich freischaffende Künstlerinnen konfrontiert sehen. Das Publikum muss mehr als zuvor über die sozialen Medien und andere digitale Kanäle angesprochen werden und auf der virtuellen Bühne herrscht ein überregionales Angebot. Eine professionelle und zielführende Selbstdarstellung ist deshalb mehr denn je unabdingbar. Gleichzeitig hat das Konzertverbot offengelegt, wie sich prekäre Absicherung, vertragliche Fallstricke und rechtliche Grauzonen innerhalb der Freien Szene gestalten und auf Kulturproduzentinnen auswirken. Diesen Herausforderungen zu begegnen erfordert technisches, strategisches und rechtliches Wissen.

Diese Werkzeuge möchten wir Akteurinnen an die Hand geben und gleichzeitig die Möglichkeiten digitaler Formate in einer Kooperation über Stadtgrenzen hinaus ausloten. Gemeinsam bieten die inm / field notes berlin und ON – Neue Musik Köln eine Workshopreihe zu den Themen Positionierung, Kommunikation und Audience Development sowie Musik und Recht an. In mehreren Sitzungen vor und nach der Sommerpause vermitteln Expertinnen aus den jeweiligen Bereichen grundlegende Kompetenzen für die selbständige Existenz.

Anmeldung

Der Workshop findet am 11.5.2021 von 16-18:30 Uhr in deutscher Sprache via Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmeranzahl allerdings begrenzt. Daher bitten wir, nur verbindliche Anmeldungen einzusenden!

Bitte melden Sie sich bis zum 10.5.2021 über dieses Anmeldeformular an.