Jazzwoche Berlin #2

Jazzwoche Berlin #2 trotz(t) der Corona-Krise


Die Corona-Krise wälzt um. Unsere Gesellschaft und unsere Kultur sind in dramatischer Weise auf allen Ebenen betroffen. Natürlich auch die Jazzszene. Und Berlin, seit den 1990er Jahren Labor und Sammelpunkt visionärer Jazz- und Improvisationsmusiker*innen, die kooperativ arbeiten und das Genre unentwegt weiterentwickeln, steckt mittendrin.

Wirklich planen kann m/f/d kaum noch etwas, die Clubs und kleinen Spielstätten der Stadt suchen nach innovativen Möglichkeiten. Es muss, darf und kann improvisiert werden. Wie im Jazz eben.

Insofern gibt es zwar durchaus ein dramatisches Problem, aber auch ein aktualisiertes Projekt. Die IG Jazz Berlin will sich der Situation nicht ergeben, sondern wird sich den dynamischen Prozess für die Jazzwoche Berlin #2 zu eigen machen. Wir wollen das kreative Potenzial nutzen, das gerade neu und anders wächst.

Sollten die Clubs im August wieder geöffnet sein, werden wir das feiern und die Diversität und Einzigartigkeit der Berliner Jazzszene gemeinsam vor Ort erkunden. Und falls das noch nicht der Fall sein sollte, dann tun wir das trotzdem, in einer anderen Form, digital, dann bringen wir die Vielfalt zu Euch nach Hause.

Was genau während der Jazzwoche Berlin #2 passieren wird, können wir also noch nicht sagen. Was wir aber schon jetzt genau wissen, ist, dass wir die Vielgestaltigkeit, die Kreativität, die pulsierende Berliner Jazzszene er-/leben werden – u. a. mit der Verleihung des Berliner Jazzpreises an die Saxofonistin Silke Eberhard, mit Konzerten, mit Workshops und Podiumsdiskussionen. Auch in diesem Sommer.

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