Sarah Nemstov: Tipps Komponierte Musik

Tipps zum Monat der zeitgenössischen Musik von unseren exquisiten Expert*innen:

Sarah Nemtsov wurde 1980 in Oldenburg geboren und studierte Komposition in Hannover und Berlin bei Nigel Osborne, Johannes Schöllhorn und Walter Zimmermann. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin, den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA, den internationalen RicordiLAB Kompositionswettbewerb oder den Oldenburger Kompositionspreis. Sie arbeitet mit namhaften Ensembles und Orchestern zusammen (HR Sinfonieorchester, Deutsches Sinfonieorchester, ensemble modern, ensemble mosaik, Ensemble Adapter, Neue Vocalsolisten Stuttgart, ensemble recherche, Ictus, Klangforum Wien etc.) und ihre Werke werden bei international renommierten Festivals aufgeführt – wie den Donaueschinger Musiktagen, Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, Wien modern, ECLAT, Ultraschall, Holland Festival, Musica, Bregenzer Festspiele, Münchener Biennale u.v.m. Nemtsovs Musik besticht durch sensibel ausgehorchte Setups, durch komplexe und energetische Texturen, wobei ihr Interesse in den letzten Jahren speziell in musikalischen Schichtungen und „konstruktivem Chaos“ als Ausdruck unserer Wirklichkeit liegt, wie auch in den Wechselwirkungen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik. Ihr Werkverzeichnis umfasst über 100 Kompositionen in nahezu allen Gattungen. Mehrere ihrer Werke sind bei Ricordi verlegt. Ihre neueste Oper SACRIFICE hatte im März 2017 an der Oper Halle Premiere und erhielt große Resonanz – „Klang wird Raum wird Zeit wird Wirklichkeit“ schrieb DIE ZEIT. Im Sommersemester 2018 unterrichtete Sarah Nemtsov Komposition an der Haifa University mit einer DAAD Kurzzeitdozentur.

www.sarah-nemtsov.de


• So. 01.09. | 20 Uhr | radialsystem
| Für die Eröffnung des
MdzM spielen das Ensemble
Adapter (grandioses Ensemble,
mit dem ich seit vielen Jahren
arbeite und das ich unglaublich
schätze), das Ensemble ICE
und das Ensemble Offspring
Musik von Saunders, Fure,
Anderson, Frick u.a. (auch von
mir, aber ich empfehle es nicht
nur deswegen!).


• Fr. 06.09. | 20 Uhr | Galerie
Parterre | Das (fantastische)
KNM Berlin spielt bei »March
of the Women« (nicht nur
für Frauen) Musik von Mamlok,
Smyth, Schonthal und Kubo.
• Di. 10.09. | 20.30 Uhr | Unerhörte
Musik | Sonar Quartett
mit Juliet Fraser mit Musik
von Holliger, Wertmüller und
Sonar selbst
• So. 15.09. | 19.30 Uhr | Heimathafen
Neukölln | »Arsenal of
Democracy« – Neues Ensemble
(!!) von Ruth Velten und
Silke Eberhard mit Musik von
Reich, Bailie, Wolfe, Lang,
Eberhard


• Mo. 16.09. | 20 Uhr | Deutsche
Oper | »Wolfsschlucht« Musiktheater
von Malte Giesen
nach Motiven von Carl Maria
von Weber


• Di. 24.09. | 19.30 Uhr | KM28 |
»Lokale Musik« von Walter
Zimmermann – CD Release


• Fr. 27.09. | 20 Uhr | AdK,
Hanseatenweg | Bei »Progetto
Positano« spielt das ensemble
mosaik ein Portraitkonzert
mit Werken von Julia Mihaly
und Óscar escudero unter der
Leitung von Enno Poppe.